Ad

Anzeige

Zurück zur Übersicht

01.09.2018

"Lust auf Zukunft" - Eine Rezension

Zum seinem 80’ten Geburtstag hat sich Franz Alt selbst ein Buch geschenkt. Es sind jedoch keine Memoiren, auch wenn er darin immer wieder auf Erfahrungen und Begegnungen zurückgreift. Von Matthias Hüttmann

So kommt er nicht umhin, auf ein ereignisreiches Arbeitsleben zurückzublicken, Fotos zeigen ihn mit illustren Persönlichkeiten wie dem Dalai Lama, Michail Gorbatschow, Jimmy Carter oder auch Hermann Scheer. Es ist vielmehr ein aus gesammelten Erkenntnissen heraus inspirierter Blick nach Vorne. Und es wird jeweils sehr konkret.

Das Buch endet gar in einem Generationenmanifest, das alles das zusammenfasst, wogegen Alt seit Jahren anschreibt. Denn noch heute vergeht keine Woche, in der er nicht seine Stimme erhebt und Stellung bezieht. Diese 10 Forderungen an die Bundesregierung sind die Essenz dessen, was zuvor im Buch ausführlich benannt und journalistisch hervorragend aufgearbeitet wird. 

Franz Alt ist kein Pessimist, das macht auch der Titel „Lust auf Zukunft“ deutlich. Es geht in den Kapiteln deshalb auch um die Lust auf: Energiewende, Losungen, Solarzeitalter, Verkehrswende, Agrarwende, Wasserwende, Waldwende, Arbeitswende und Mut.

Sein Ansatz ist ein sozial ökologischer, der das gemeinsame Ziel betont und Perspektiven aufzeigt. Die Chancen auf eine bessere und stabilere Zukunft sind schließlich längst bekannt und vorhanden, weshalb es vor allem um Losungen geht.

Wir müssen den Weg in die eigene Vernichtung nicht gehen, im Gegenteil, eine gerechtere, bessere und gesundere Zukunft ist machbar. Da ist er sich sicher auch mit dem überwiegenden Teil der Bevölkerung einig.

 Das Buch schließt mit den Worten: „Erst die solare Gesellschaft von morgen kann eine solidarische Gesellschaft werden. Alles Gute kommt von oben, von ganz, ganz oben“. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Zurück zur Übersicht

Quelle   Die Rezension wurde von Matthias Hüttmann 2018 | SONNENENERGIE 03/2018 

Das könnte sie auch interessieren