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19.08.2017

"Passion for Planet"

„Passion for Planet – Leben als Tierfilmer" in der ARD-Mediathek. Der Dokumentarfilm begleitet fünf der besten und erfolgreichsten Tierfilmer der Welt auf ihren Reisen rund um den Globus .

Der 90-minütige Dokumentarfilm "Passion for Planet" begleitet fünf der besten und erfolgreichsten Tierfilmer der Welt auf ihren Reisen rund um den Globus. Sie kommen aus Deutschland, Österreich, den USA, Kanada und Indien – aber alle kämpfen vor beeindruckenden Naturkulissen um au-ßergewöhnliche Tieraufnahmen. Die Leidenschaft für ihre Filme lässt die Filmemacher große Anstrengungen und Gefahren in Kauf nehmen. Ihre Arbeit ist spannend, aber auch manchmal ernüchternd. Sie müssen miterleben, wie Lebensräume verschwinden, Tiere sterben und natürliche Ressourcen zerstört werden. 

Die Heimat neu entdecken oder in die Ferne schweifen

Der bayerische Biologe Jan Haft (u. a. „Magie der Moore", „Das grüne Wunder – Unser Wald") lässt die Zuschauer die eigene Heimat mit neuen Augen sehen. Der Film begleitet ihn u. a. bei der Beobachtung von Adlern und bei der Suche nach positiven Beispielen für Artenschutz in Deutschland. Der österreichische Arzt und Tierfilmer Michael Schlamberger (u. a. „Lipizzaner – Könige und Krieger", „Donau – Lebensader Europas") arbeitet eng mit seiner Frau, der Biologin Rita Schlamberger, zusammen. Der Sambesi, einer der längsten Flüsse Afrikas, fasziniert die beiden seit Jahren.

Tierfilmer im Spannungsfeld zwischen Mensch und Natur

Mark Shelley (u. a. „Shape of Life", „Wild California”) ist ein US-amerikanischer Öko-Rebell, Meeresbiologe, Querdenker und Visionär. In „Passion for Planet" erleben die Zuschauer mit, wie er die Auswilderung von Otter 501, einem Kalifornischen Seeotter, dokumentiert. Rita Banerji aus Indien (u. a. „Turtle Diaries", „The Wild Meat Trail") ist es gelungen, sich in ihrem patriarchal geprägten Heimatland durchzusetzen. Im Spannungsfeld Mensch-Tier-Naturraum sucht sie im übervölkerten Subkontinent nach Lösungen.

Regisseur Werner Schüssler ist dabei, wenn an der ostindischen Küste mit Infrarotlicht spektakuläre Nachtaufnahmen von Oliv-Bastardschildkröten entstehen, die zu Tausenden am Strand ihre Eier ablegen. Der kanadische Tierfilmer Rob Stewart (u. a. „The Fight for Bala") hatte sich der Beobachtung von Haien verschrieben. Der ehemalige Naturfotograf engagierte sich leidenschaftlich für den Schutz von Haien und erwarb sich einen Ruf als Umweltaktivist. Dabei ging er auch provokante und riskante Wege. 

Eine Produktion von „¿are u happy? Films" und „Indi Film Produktion" in Koproduktion mit dem Südwestrundfunk (SWR) in Zusammenarbeit mit SRF. Unterstützt von MFG Filmförderung Baden-Württemberg, FilmFernsehFonds Bayern (FFF Bayern) und Deutscher Filmförderfonds (DFFF).



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Quelle   forum Nachhaltig WirtschaftenDaniela Kress 2017

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