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Solarfirmennachrichten von Solarmedia

Der grösste Rückversicherer der Welt setzt auf Solarparks. Ganz schlecht geht es einer norwegischen Solarfirma. Auch die in Freiburg im Breisgau ansässige Solarfabrik buchstabiert zurück.

Solarmaschinenbauer Singulus sieht nach Flaute schon den nächsten Boom. Aktionäre verklagen die chinesische Solarfirma Jinko Solar. Einer der bedeutendsten Modulproduzenten der Welt verliert seinen CEO. Meyer Burger Technology AG gab bekannt, dass die MBWafertec in Thun auf das schwierige und hochvolatile Marktumfeld in ihrer Industrie reagiert. Bei Q-Cells geht es jetzt ans Eingemachte.

Der Maschinenbauer Singulus will seine Solarsparte kräftig ausbauen und dazu auch neue Geldquellen erschließen. Vorstandschef Stefan Rinck sagte : »Entwicklungsbedarf sehen wir bei uns vor allem im Solarbereich. Die Marktschwäche dort ist von vorübergehender Natur. In ein bis drei Jahren sind die Überkapazitäten dort abgebaut und wir werden ein enormes Wachstum haben«, so Rinck. »Die Anzahl der Kunden wird sicher abnehmen, dafür werden die Großen mehr kaufen.« Quelle: Handelsblatt, Zusammenfassung: PHOTON

Der größte Rückversicherer der Welt, Munich Re, hat über den Vermögensverwalter MEAG einen 6,7-Megawatt-Solarpark auf den kanarischen Inseln erworben. Verkauft wird die Anlage auf Teneriffa, die von BP Solar errichtet wurde, von der Banco Santander SA. Munich Re hat ein Programm zur Förderung erneuerbarer Energien aufgelegt, das in den nächsten Jahren Investitionen in Höhe von 2,5 Milliarden Euro vorsieht. Durch den weltweiten Klimawandel müssen die Münchner immer höhere Schadenssummen in Folge von Naturkatastrophen ausschütten. … Quelle: MEAG, Zusammenfassung: PHOTON

Die norwegische Renewable Energy Corporation ASA (REC) rutscht immer weiter in die roten Zahlen. Im dritten Quartal wies das Unternehmen vor Zinsen und Steuern (Ebit) einen Verlust von umgerechnet 166,9 Millionen Euro aus (Vorjahresgewinn: 20,2 Millionen Euro). Für die ersten neun Monaten des laufenden Jahres summieren sich damit die Verluste auf 881,3 Millionen Euro. Die Umsätze der Norweger gingen im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um rund 21 Prozent auf 391 Millionen Euro zurück. REC hatte unlängst drei Wafer- und Zellfabriken geschlossen und 700 Mitarbeiter entlassen. … Quelle: Renewable Energy Corporation ASA (REC), Zusammenfassung und Übersetzung: PHOTON

Der Vorstand der Solar-Fabrik AG (Freiburg) hat beschlossen, die Solarzellenproduktion bei der Tochtergesellschaft Solar Energy Power Pte. Ltd. (kurz: SEP) in Singapur zum Jahresende 2011 einzustellen. Im Zusammenhang mit der einvernehmlichen Auflösung des letzten existierenden Wafer-Liefervertrags sei der Produktionsstopp zum Jahresende nun der konsequente Schritt der Solar-Fabrik AG um sich auf das Modulgeschäft sowie die neuen Geschäftssegmente Installation und Stromproduktion zu konzentrieren. Quelle: Solarserver

Eine Sammelklage haben Aktionäre des chinesischen Photovoltaik-Unternehmens vor einem US-Gericht eingereicht. Jinko Solar musste sein Werk in China wegen Umweltproblemen vorübergehend schließen. Die Aktien verloren in dieser Zeit mehr als 42 Prozent an Wert. Quelle: Photovoltaik

Der Photovoltaik-Dünnschichtkonzern First Solar hat Gründer Ahearn vorübergehend als neuen CEO benannt. Die Kündigung von Rob Gillette mit sofortiger Wirkung könnte auf unterschiedliche Auffassungen über das Geschäftsmodell von First Solar zurückgehen. Quelle: Photovoltaik

Aufgrund der starken Verunsicherung in den Hauptmärkten, welche durch die aktuellen wirtschaftlichen und fiskalpolitischen Probleme noch verschärft wurde, hat die MB Wafertec (Meyer Burger AG, Thun) ihre Produktionskapazitäten bereits in den vergangenen Monaten angepasst. Die Mitarbeitenden aus der Produktion werden diese Zeit durch den Abbau von geleisteten Überstunden und den Bezug von Feriensaldi überbrücken. Weitere Massnahmen wie der Bezug von unbezahltem Urlaub oder die Anwendung von allfälliger Kurzarbeit werden für Dezember 2011 je nach Situation und aktueller Kapazitätsauslastung in Betracht gezogen. Quelle: Meyer Burger

Q-Cells kann Wandelschuldanleihe vielleicht nicht pünktlich zurückzahlen. Das Photovoltaik-Unternehmen berief eine Gläubigerversammlung ein. Es geht um eine Wandelanleihe, die Q-Cells vielleicht nicht pünktlich zurückzahlen kann. Der Vorschlag war von der Geschäftsführung unterbreitet worden, teilte das Photovoltaik-Unternehmen mit. Die 2012 fällige Wandelschuldanleihe habe ursprünglich 492,5 Millionen Euro betragen. Aktuell stünden noch etwas mehr als 200 Millionen Euro aus, die Ende Februar kommenden Jahres fällig werden. Quelle: Photovoltaik

Quelle

SOLARMEDIA | Guntram Rehsche 2011

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