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:: Was kostet der Atomausstieg?
Bei der Menschenkette in Stuttgart am Samstag zeigten junge Leute ein Plakat mit der Aufschrift: „Brauchen wir erst ein zweites Tschernobyl?“ Es könnte sein, dass wir in Japan viel schneller ein zweites Tschernobyl erleben als sich das die Demonstranten vom Wochenende vorstellen konnten. Nach den Atom-Unfällen in Tschernobyl 1986, in Harrisburg 1974 und in Sellafield 1959 erleben wir jetzt in Fukushima die nächste große Atom-Katastrophe. Das ganze Ausmaß ist noch nicht absehbar.![]()
:: Atomkatastrophe in Japan - Erneuerbar statt atomar!
Mit der heutigen Menschenkette nimmt Baden-Württemberg seinen Atomausstieg selbst in die Hand. Und bei der Landtagswahl haben wir den Atomausstieg selbst in der Hand. Unser Motto: Abwählen! Abtreten! Abschalten! Das heißt: Wer längere Laufzeiten für AKW will, wird kürzere Regierungszeiten bekommen. Franz Alts Rede bei der Anti-Atom-Demo in Stuttgart vor 60.000 Demonstranten.![]()
:: E10: Chaos an der Tankstelle oder Verkehrspolitik?
In Brasilien, in den USA und in Frankreich fahren Millionen Autos mit Bio-Sprit oder mit einem Mix aus Bio- und herkömmlichem Benzin. Nur in Deutschland gibt es jetzt bei der Einführung von Bio-Sprit E10 Chaos an den Tankstellen. Die Gründe sind nicht technischer, sondern ausschließlich politischer Natur.![]()
:: Der Ölpreis: Das Kaninchen vor der Schlange
Vom ungebetenen Gast war bekannt, dass er kommen werde. Wie immer unangeÂmeldet und natürlich zum schlechtesten aller Zeitpunkte. Fairerweise muss man ihm zuÂgestehen, dass er diesmal sogar angeklopft hat. Seit Spätherbst schleicht sich der dreistellige Ölpreis heran, kurz vor der Jahreswende klopfte er an und jetzt ist er da. Zwar verbreitet er nicht mehr so viel Angst und Schrecken wie vor drei Jahren, als er erstmals vorbei kam, aber die Folgen werden ähnlich sein. Die fast noch harmloseste davon sind höhere Heizöl- und Spritpreise. Höhere Lebensmittel- und GebrauchsÂgüterpreise hat der hohe Ölpreis ebenso im Schlepptau wie wankende Börsenkurse und, mit hoher Wahrscheinlichkeit, WirtÂschaftskrisen und Arbeitslosigkeit. Gastkommentar von Hans Kronberger![]()
:: Ölwechsel – Viel Geld für wenig Öl
„Angst vor Ölkrise“ titelt „Bild“, „Hilfe, der Ölpreis steigt“, schreibt die Süddeutsche und „Benzinpreis explodiert“ meinen jetzt alle. Und sie haben recht. Nur: Das war absehbar. Der aktuelle Benzin-Preis von 1.60 Euro ist noch lange nicht das Ende – Benzinpreise von drei bis fünf Euro werden kommen. Nicht nur wegen der aktuellen politischen Krise im ganzen arabischen Raum.![]()
:: Mitmachen und Zukunft wählen: Erneuerbare statt Atom!
Am 27. März ist in Baden-Württemberg Landtagswahl – und noch nie war die Chance für einen Wechsel so groß wie dieses Mal. Es ist Zeit, die Zukunft zu wählen. Wir brauchen eine Landesregierung, die sich konsequent für eine umfassende Modernisierung unserer Energieversorgung einsetzt, statt alte und überkommene Strukturen zu konservieren.![]()
:: Atomkraftwerke: Wenn Leitungen oder der Druckbehälter korrodieren
Eicke R. Weber sorgt sich um die Sicherheit der weltweit 440 Atomkraftwerke. In der Diskussion um die Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke wurde eine Frage oft nur gestreift: Die Betriebssicherheit von alternden Meilern. Erst kürzlich lasen wir, dass im AKW Grafenrheinfeld Hinweise auf einen Riss in einem Thermoschutzrohr ganz nahe dem zentralen Druckbehälter auftauchten – ein Problem, das eventuell zu einem schweren Kühlmittelaustritt führen könnte. Kommentar von Eicke R. Weber.![]()
:: Solarpolitik ist Sozialpolitik
Schon in wenigen Jahren wird Solarstrom der preiswerteste Strom sein, wenn er dort verbraucht wird, wo er erzeugt wurde. Die Sonne scheint auf jedes Dach und schickt nie eine Rechnung. Diese Fakten werden schon bald das unschlagbare ökonomische Argument der künftigen ökologischen Energieversorgung sein. Außerdem produziert Solarstrom keinen Müll wie Atomkraft und beschädigt nicht das Klima, was künftigen Generationen viele Milliarden Euro erspart.![]()
:: Die ökonomische Logik des Wirtschaftswachstums
Der Deutsche Bundestag hat eine Enquete-Kommission „Wirtschaftswachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ eingesetzt. Neben einem neuen Wohlstandsindikator als Alternative zum klassischen Bruttoinlandsprodukt soll die Kommission auch grundlegende Fragen von Notwendigkeit und Nachhaltigkeit wirtschaftlichen Wachstums erörtern. Dazu ein Kommentar von Thomas Seltmann![]()
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