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EEG-Konto: Großer Überschuss im Oktober

Das Minus liegt nun noch bei knapp 1,5 Milliarden Euro im Minus.

Aber ein ausgeglichener Kontostand zum Jahresende ist durchaus möglich, denn allein im Oktober gab es einen Überschuss von mehr als 700 Millionen Euro für die Übertragungsnetzbetreiber.

Die Übertragungsnetzbetreiber haben neue Zahlen zum Stand des EEG-Kontos veröffentlicht. Demnach erzielten sie im Oktober einen Überschuss von mehr als 715 Millionen Euro. Der Gesamtstand des EEG-Kontos verringerte sich auf 1,48 Milliarden Euro.

Nach den Höchstständen im August ist damit sogar noch eine weitere deutliche Reduzierung des Verlustes auf dem EEG-Konto in diesem Jahr möglich – je nach Wetterlage. Zu Jahresbeginn wies das EEG-Konto noch einen Saldo von knapp -2,7 Milliarden Euro auf.

Dabei erzielten die Übertragungsnetzbetreiber im vergangenen Jahr in den Monaten November und Dezember auch jeweils einen Überschuss. Trotz neu installierter Photovoltaik- und Windkraftanlagen sank die eingespeiste Ökostrommenge im Vergleich zum Oktober 2012 um etwa ein Sechstel.

Der durchschnittliche Vermarktungspreis stieg im Oktober ebenfalls an. Er lag nach Angaben der Übertragungsnetzbetreiber bei 38,27 Euro je Megawattstunde. Im September habe er noch bei 32,99 Euro je Megawattstunde gelegen.

Der absolute Tiefstpreis für Ökostrom in diesem Jahr war im Juni mit 27,63 Euro je Megawattstunde. Die an der Börse vermarktete Strommenge sank ebenfalls und lag im Oktober bei 4204 Gigawattstunden. Den größten Anteil dabei lieferte mit 1624 Gigawattstunden die Photovoltaik.

Quelle

pv magazine | Sandra Enkhardt 2013

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