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Depositphotos | VladisChern | "Während wir in dieser Woche in Europa Temperaturen von möglicherweise bis zu 40 °Celsius befürchten, verzeichnete Indien kürzlich Temperaturrekorde von über 50° Celsius. Hitzewellen können eine Gesellschaft hart treffen, etwa indem sie zu zusätzlichen Todesfällen in gefährdeten Gruppen wie bei alten Menschen und Kindern führen," Stefan Rahmstorf.

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Bis zu 5.500 Tote durch Rekord-Hitzewoche im Juni

Deutsche Umwelthilfe fordert Hitze-Krisengipfel

Laut aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts sind durch die extreme Hitzewelle im Juni (Kalenderwoche 26) in Deutschland mehr als 4.300 Menschen gestorben. Zahlen des statistischen Bundesamtes deuten sogar auf bis zu 5.500 Todesfälle hin.

Derweil sind für das kommende Wochenende erneut extreme Temperaturen vorhergesagt. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert die Bundesregierung auf, jetzt Verantwortung für Menschenleben zu übernehmen und wirksame Hitzeschutzmaßnahmen umzusetzen.

Diese Zahlen müssen ein Weckruf für die Bundesregierung sein. Sie muss jetzt schnellstmöglich einen Hitze-Krisengipfel einberufen, um wirksamen Hitzeschutz verbindlich zu verankern und vulnerable Gruppen zu schützen.

Besondere Verantwortung tragen Bauministerin Hubertz und Gesundheitsministerin Warken: Wir brauchen mehr Bäume, Stadtgrün und entsiegelte Flächen, um Menschenleben vor den direkten Folgen der eskalierenden Klimakrise zu retten. Die Hitze schlägt aber nicht nur unmittelbar zu, sondern auch in Zeitlupe. Die Zustände in Schulen, Kliniken und öffentlichen Verkehrsmitteln waren tagelang unzumutbar – wer auf deutschen Autobahnen unterwegs ist, kann die Folgen noch heute spüren. Eine aktuelle Prognos-Analyse zeigt außerdem, dass ein einzelner Hitzetag die deutsche Wirtschaft rund 431 Millionen Euro kostet.

Die Bundesregierung muss endlich verstehen: Wenn sie sich weiter wegduckt, setzt sie das Wohl aller Bürgerinnen und Bürger aufs Spiel,“ DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz

Quelle

Deutsche Umwelthilfe (DUH) 2026

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