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© Depositphotos.com | lightsource | Der neue IPCC-Bericht sieht Mensch, Klima und Natur in engerem Zusammenhang.

Neuer IPCC-Teilbericht: „Das Zeitfenster für eine klimaresiliente Welt schließt sich“

Für Furore wird der neue Bericht des Weltklimarates zu den Folgen des Klimawandels und zur Klimaanpassung sorgen. Er erscheint zwar erst in einer Woche – die deutliche Ansage der Autoren wurde aber schon vorab bekannt: Das Zeitfenster für eine klimastabile Welt schließt sich bereits.

Seit einer Woche sitzen sie virtuell zusammen, wägen Satz für Satz ab und haben noch eine ganze Woche mit Debatten vor sich – hunderte Expertinnen und Experten der Arbeitsgruppe zwei des Weltklimarates, des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC).

Etwa alle sechs Jahre legt der Weltklimarat einen umfangreichen Bericht vor, der den weltweiten Stand der Forschung zusammenfasst – zum Klimawandel, seinen Folgen und den Möglichkeiten, den Planeten zu schützen.

Am 28. Februar soll vom sechsten IPCC-Sachstandsbericht der zweite Teil erscheinen. Über den beugen sich gerade die Fachleute der Arbeitsgruppe zwei, vor allem über den wichtigsten Teil: die Zusammenfassung für Politiker (summary for policy makers).

Der neue IPCC-Teilbericht beschäftigt sich vor allem mit den Folgen des Klimawandels und den Möglichkeiten, sich daran anzupassen. Er werde wie kein anderer zuvor zeigen, „wie sehr sich die Welt aufgrund des Klimawandels schon verändert hat und mit welchen katastrophalen Klimarisiken wir in Zukunft rechnen müssen – je nachdem, wie schnell und wie weit wir den Ausstoß der Treibhausgase senken“, stimmt Hans-Otto Pörtner, einer der beiden Co-Vorsitzenden der Arbeitsgruppe zwei, bei einem kürzlichen Pressegespräch des Forschungsverbunds Deutsches Klima-Konsortium die Öffentlichkeit auf das zu Erwartende ein.

Nicht allein, weil er Klimafolgen wie Hitze, Dürre, Niederschlagsextreme oder neue Krankheitserreger behandelt, wird der neue Bericht für Furore sorgen. Diesmal würden die Wissenschaftler die Zusammenhänge zwischen Mensch, Klima und Natur „in sehr viel engerer und deutlicherer Weise“ als früher darstellen, charakterisiert Pörtner die neue Qualität.

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Quelle

Der Bericht wurde von der Redaktion „klimareporter.de“ (Jörg Staude) 2022 verfasst – der Artikel darf nicht ohne Genehmigung (post@klimareporter.de) weiterverbreitet werden! 

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