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:: „Rio + 20“ - ein Gipfel mit Aussicht auf die Grenzen der globalen Umweltpolitik
Die Konferenz der Vereinten Nationen 1992 in Rio de Janeiro war ein Meilenstein der globalen Umweltpolitik, brachte das Konzept der nachhaltigen Entwicklung (sustainable development) in die Debatte und führte zu wichtigen internationalen Vereinbarungen über Klima, Biodiversität und Wüstenbildung. „Rio + 20“ sollte dieses Konzept bekräftigen und weitere Vereinbarungen treffen. Die Konferenz ist beendet, doch was hört man nun? Kommentar von Udo E. Simonis![]()
:: Die Welt ist keine Bank, sie wird auch nicht gerettet
Nachhaltige Ernüchterung nach der Rio-Konferenz: warum uns einfache Sprüche nicht weiter bringen. Der Spruch klingt erst mal nicht schlecht: „Wenn die Welt eine Bank wäre, hättet ihr sie schon längst gerettet.“ Ja, das gefällt ihnen wahrscheinlich in ihrem Post-Rio-Selbstmitleid. Aber hier kommt keine Regierungsschelte, sondern als Gegengift zum Rio-Blues eine kleine provokative Textanalyse. Was uns nämlich nicht weiterhilft sind Stammtischparolen. Kolumne von Martin Unfried![]()
:: Rio Minus
Endlich stellt auch der deutsche Umweltminister den Sinn des Umwelt-Konferenz-Zirkus in Frage. Das einzige Ergebnis von 18 riesigen Umweltkonferenzen seit dem Rio-Gipfel von 1992 ist, dass es der Umwelt immer schlechter geht. Auch der jetzige Umwelt-Gipfel in Rio, Rio plus 20 genannt, war mit 20.000 Teilnehmern nicht die Spesen wert, die er gekostet hat. Er war Rio minus.![]()
:: Atom: Südwestdeutschland weltweit am meisten gefährdet
Die Atomkraft-Experten haben uns bisher immer wieder versichert: Alle 10.000 Jahre könne vielleicht ein atomarer GAU passieren. So wahrscheinlich oder besser unwahrscheinlich sei eine nukleare Kernschmelze. Millionen Menschen - lange auch ich – haben das geglaubt und hielten deshalb das atomare Restrisiko für vielleicht 100 Jahre vertretbar. Doch jetzt bestätigen uns unabhängige Wissenschaftler, dass atomares Risiko jenes Risiko ist, das uns jeden Tag den Rest geben kann.![]()
:: Eurorettung nur mit Green New Deal
Was ist dran, wenn Medien berichten, dass Spanien, Portugal und Italien über ihre Verhältnisse leben und nicht wettbewerbsfähig sind? Wir haben uns die Daten der Krisenländer etwas genauer angesehen: Die Krisenländer leben vor allem über ihre ökologischen Verhältnisse. Die Abhängigkeit vom Import fossiler Energieträger (Öl, Gas und Kohle) und anderer endlicher Rohstoffe ist eine zentrale Ursache für die Verschuldungsdynamik in Europa.![]()
:: Zehn Jahre Tierschutz im Grundgesetz
Zehn Jahre nach der Aufnahme des Staatsziels Tierschutz in das Grundgesetz hat sich an der realen Situation für die Tiere praktisch nichts geändert, so der Deutsche Tierschutzbund. Auch die aktuellen Entwicklungen sind ernüchternd: Die von der zuständigen Bundesministerin Ilse Aigner vorgelegten Initiativen zum Tierschutzgesetz sind lediglich Stückwerk. Viele dringende schwerwiegende Tierschutzprobleme werden nicht angegangen. Auch die aktuellen Entwicklungen sind ernüchternd: Die von der zuständigen Bundesministerin Ilse Aigner vorgelegten Initiativen zum Tierschutzgesetz sind lediglich Stückwerk. Viele dringende schwerwiegende Tierschutzprobleme werden nicht angegangen.![]()
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