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:: Atom: Südwestdeutschland weltweit am meisten gefährdet
Die Atomkraft-Experten haben uns bisher immer wieder versichert: Alle 10.000 Jahre könne vielleicht ein atomarer GAU passieren. So wahrscheinlich oder besser unwahrscheinlich sei eine nukleare Kernschmelze. Millionen Menschen - lange auch ich – haben das geglaubt und hielten deshalb das atomare Restrisiko für vielleicht 100 Jahre vertretbar. Doch jetzt bestätigen uns unabhängige Wissenschaftler, dass atomares Risiko jenes Risiko ist, das uns jeden Tag den Rest geben kann.![]()
:: Eurorettung nur mit Green New Deal
Was ist dran, wenn Medien berichten, dass Spanien, Portugal und Italien über ihre Verhältnisse leben und nicht wettbewerbsfähig sind? Wir haben uns die Daten der Krisenländer etwas genauer angesehen: Die Krisenländer leben vor allem über ihre ökologischen Verhältnisse. Die Abhängigkeit vom Import fossiler Energieträger (Öl, Gas und Kohle) und anderer endlicher Rohstoffe ist eine zentrale Ursache für die Verschuldungsdynamik in Europa.![]()
:: Zehn Jahre Tierschutz im Grundgesetz
Zehn Jahre nach der Aufnahme des Staatsziels Tierschutz in das Grundgesetz hat sich an der realen Situation für die Tiere praktisch nichts geändert, so der Deutsche Tierschutzbund. Auch die aktuellen Entwicklungen sind ernüchternd: Die von der zuständigen Bundesministerin Ilse Aigner vorgelegten Initiativen zum Tierschutzgesetz sind lediglich Stückwerk. Viele dringende schwerwiegende Tierschutzprobleme werden nicht angegangen. Auch die aktuellen Entwicklungen sind ernüchternd: Die von der zuständigen Bundesministerin Ilse Aigner vorgelegten Initiativen zum Tierschutzgesetz sind lediglich Stückwerk. Viele dringende schwerwiegende Tierschutzprobleme werden nicht angegangen.![]()
:: Nobelpreisträger Stiglitz zur Schuldenkrise, Wachstum statt Sparen und Kapitalismuskritik
Der renommierte US-Ökonom und Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz, der unter anderem für seinen Einsatz für Entwicklungsländer und gegen die über Jahrzehnte verfehlte Strukturanpassungspolitik der Weltbank und des IWF berühmt geworden ist, hat ein exklusives Interview mit der Süddeutschen Zeitung geführt. Joseph Stiglitz kritisiert in dem Interview die eiserne Sparpolitik der Euroländer. Der Kapitalismus hilft derzeit nur Wenigen: "Der Wohlstand wird ungleich verteilt, das Meiste geht an die Spitze, an der Basis bleibt wenig."![]()
:: Das ist der Hammer - Piraten entern die Landtage
Als damals, im Neolithikum, der Hammer als neues Werkzeug aufkam, veränderte sich die Welt. Auch wenn es Konservative gab, die den Hammer verächtlich den Faustkeil am Stiel nannten, war doch der Stiel ein Hebel in die Neuzeit. Er war ein Schritt in eine wesentliche Verbesserung der Arbeitsproduktivität. Die Erfindung des Hammers führte unweigerlich zum Nagel, mit den beiden Werkzeugen konnte die Verbindung von allerlei Material möglich werden das bisher getrennt herumlag. Ein materielles Netzwerk war geboren, die Welt veränderte sich. Eines allerdings machten die Neolithiker nicht: Sie gründeten keine Hammer-Partei. Ein Kommentar von Uli Gellermann![]()
:: Europa neu begründen!
Den Marsch in den Ruin stoppen! Die Krise durch Solidarität und Demokratie bewältigen! So kann, so darf es nicht weitergehen. Das Projekt Europa steht auf der Kippe. Europa befindet sich in einer Existenzkrise. Schon vor Ausbruch der Krise wurden die Weichen falsch gestellt: durch die einseitig auf Geldwertstabilität fixierte Euro-Konstruktion und verfehlte Schulden- und Defizitkriterien, durch falsche wirtschaftspolitische Koordinierung und die sträfliche Vernachlässigung der Sozialunion. Forciert wurde die Krise durch neoliberale Deregulierungspolitik und gewissenlose Gier der Finanzeliten, die gegen Krisenländer spekulieren und eine finanzmarktkonforme Politik erzwingen wollen. Mit dem neoliberalen Leitbild der Unterordnung unter die Dominanz der (Finanz-)Märkte trägt die EU nicht zur Lösung, sondern zur Verschärfung der Krise bei.![]()
:: Schluss mit lustig
Es war vor knapp einem Jahr, als der Ölmulti Shell das dezent verpackte Ergebnis einer internen Studie veröffentlichte, in der es hieß, bedingt durch die hohen Energierohstoffpreise finde eine dramatische Verlagerung der Wirtschaftskraft von West nach Ost statt. Leider scheint die Botschaft bei den Verantwortungsträgern in Politik und Wirtschaft nicht wirklich angekommen zu sein. Die volle Tragweite dieser Aussage wurde wohl nicht erkannt. Ein Kommentar von Hans Kronberger![]()
:: Moral und Hose - Freiheit und Nachhaltigkeit
Wir brauchen auch geistige und moralische Ansagen in Sachen Öko und Gerechtigkeit. Ich bin für Nachhaltigkeit und als Bundespräsident wäre das mein großes Ding. Auch ich habe mein Lebensthema gefunden. Und wie unser neuer Bundespräsident bin auch ich ein bisschen einseitig. Freunde und Bekannte beklagen das, weil mein Gequatsche über Photovoltaik, Windenergie und Dreifachverglasung manchmal nachhaltig nervt. Das ist sicher bei Gauck auch so. Bei Familiengeburtstagen werden sie stöhnen, wenn er wieder an die Freiheit erinnert. Kolumne von Martin Unfried![]()
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